Yogatherapie

Yogatherapie

Yogatherapie ist eine ganzheitliche Therapieform, die sich sowohl an den Körper als auch an Geist und deren wechselseitigen Einfluss aufeinander richtet.
In der Yogatherapie werden die klassischen Techniken des Yoga gezielt zur positiven Beeinflussung von Beschwerden oder Einschränkungen eingesetzt. Dazu wird nach einer ausführlichen Anamnese und einer detaillierten Bewegungsanalyse mit dem Patienten gemeinsam ein individuelles therapeutisches Übungsprogramm entwickelt, das der Patient eigenständig zu Hause praktizieren kann.
Das therapeutische Übungsprogramm setzt sich je nach dem Anliegen des Patienten und den persönlichen Gegebenheiten aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Körperstellungen (āsana)
  • Atemtechniken (prānāyāma)
  • Entspannungsübungen
  • Meditationseinheiten.

Das jeweils erarbeitete therapeutische Übungsprogramm wird auf einem Übungsblatt festgehalten, das Sie beim häuslichen Üben unterstützt.
Für die Erarbeitung einer wirksamen Yogapraxis hat sich eine verbindliche Serie von vier Terminen bewährt.
Der erste Termin mit Anamnese, Bewegungsanalyse sowie Erarbeitung des therapeutischen Übungsprogramms dauert ca. 90 Minuten.
Während der drei Folgetermine (Dauer ca. 50 Minuten) wird das therapeutische Übungsprogramm den jeweils aktuellen Bedürfnissen entsprechend angepasst und bei Bedarf erweitert.
Die vier Termine finden nach Absprache in einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten statt.
Yoga entstammt der fernöstlichen, indischen Kultur und ist im Prinzip mehr als eine Heilweise, es ist auch eine philosophische Richtung, das wird aber so bei uns nicht praktiziert. Gerade durch westliche Strömungen hat sich ein medizinisch weiterentwickeltes Yoga gebildet, das auch pathophysiologische Erkenntnisse der westlichen Medizin einbezieht. Dennoch ist es als „Erfahrungsmedizin“ zu beurteilen, weil die gesundheitsfördernden Wirkungen des Yoga nicht durch wissenschaftlich valide Studien verifiziert wurden.