Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde stellt eines der ältesten Heilverfahren dar und bildet eine wichtige Behandlungsgrundlage in den überlieferten Medizinsystemen der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN), der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und des Ayurveda (traditionelle indische Medizin).
Die wissenschaftlich begründete Pflanzenheilkunde wird auch als Phytotherapie (griech. phyton = Pflanze, therapeia = Pflege) bezeichnet und umfasst die Behandlung von Krankheiten mit Pflanzen oder Pflanzenteilen (z.B. Blätter, Blüten, Früchte, Knospen, Samen, Holz, Rinde, Wurzel, Zwiebel).
Heilpflanzen können in unterschiedlichen Verarbeitungsformen zur Anwendung kommen, u.a. als Tee, Saft, Tinktur, Pulver, gepresste Tabletten und in Salben verarbeitet. Zudem ist die Verwendung von Heilpflanzen als Badezusatz, als Auflage oder Wickel möglich.


Die Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, gehört zu den vom Gesetzgeber anerkannten besonderen Therapierichtungen. Sie wird gerade in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau wissenschaftlich erforscht und weiterentwickelt.